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Die Hausabfallentsorgung des ZKE

Der ZKE entsorgt im Rahmen der öffentlichen Abfallentsorgung Rest- und Bioabfall, Papier sowie Sperrmüll und Schadstoffe.

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Täglich sorgen ca. 70 Müllwerker und Fahrer mit ca. 15 Müll- und Sperrmüllfahrzeugen sowie weiteren Spezialfahrzeugen für die ordnungsgemäße Abfuhr der anfallenden Abfälle. Jeder Müllwerker legt am Tag zwischen 8 und 10 km zu Fuß zurück und bewegt durchschnittlich 800 Müllgefäße. Bis zu 20 Tonnen Abfall werden so täglich mit einem Fahrzeug gesammelt und zur Verbrennungsanlage Velsen beziehungsweise zum Kompostierwerk in Ormesheim transportiert. Diese körperlichen Höchstleistungen müssen auch bei extremen Witterungs- und Verkehrsverhältnissen erbracht werden, da ein Ausfall oder ein Verschieben der Abfuhr nicht möglich ist.

Im Innenstadtgebiet wird der so genannte Transportservice oder Vollservice ausgeführt. Das heißt, die Abfallgefäße werden am Standplatz zum Beispiel im Keller oder in einer Garage abgeholt und nach der Entleerung vom Personal der Hausabfallentsorgung wieder zurückgesetzt. In den nicht zur Innenstadt gehörenden Stadtteilen besteht nur Teilservice. Das heißt, die Abfallgefäße werden von den Hausbewohnern selber an den Straßenrand gestellt und vom ZKE lediglich entleert. Pro Jahr werden von den ZKE-Mitarbeitern  circa 43.000 Tonnen Hausmüll, 6.300 Tonnen Biomüll, 5.000 Tonnen Sperrmüll und 3.500 Kühlgeräte umweltgerecht entsorgt.

Der Bereich Hausabfallentsorgung setzt sich aus folgenden Teilbereichen zusammen: Die Disposition ist für die tägliche Einteilung und Überwachung der Müllwerker und Fahrzeuge verantwortlich. Weiterhin kümmern sich die MitarbeiterInnen um eventuelle Störungen im Betriebsablauf wie zum Beispiel zugeparkte Straßen, um Fragen der Arbeitssicherheit und das Führen der erforderlichen Statistiken. Die MitarbeiterInnen im Gefäßdienst bearbeiten alle Anfragen und Anträge zu Neuaufstellung, Umstellung, Austausch und Rücknahme von Abfallgefäßen. Ihnen obliegt für diese Fragen die Kundenberatung und Kundenbetreuung bis hin zur Gebührenveranlagung. In den Wertstoffzentren können Saarbrücker Bürger von Montag bis Samstag Sperrmüll, Bauschutt, Baustellenabfälle, Kühlgeräte und viele weitere Abfälle sowie Wertstoffe wie Glas, Papier, Grünschnitt und Gelbe Säcke anliefern. Die Abfälle werden von dort aus der Verwertung beziehungsweise der Entsorgung zugeführt.