Dienstag, 12. April 2022

ZKE weist zum Frühlingsbeginn auf Annahmestellen für Grünschnitt hin

Der Zentrale Kommunale Entsorgungsbetrieb (ZKE) weist zum Beginn des Frühlings darauf hin, dass anfallender Grünschnitt bei den vorhandenen Annahmestellen zu entsorgen ist.

Strauch- und Baumschnitt. Foto: ZKE - Foto: ZKE

Strauch- und Baumschnitt. Foto: ZKE - Foto: ZKE

Strauch- und Baumschnitt. Foto: ZKE - Foto: ZKE

Im Wald und auf ähnlichen Grünflächen dürfen die Abfälle nicht landen, denn dort schaden sie der Natur.

Laut Kreislaufwirtschaftsgesetz müssen Gartenabfälle wie Rasen- und Heckenschnitt, Laub, Unkraut und abgestorbene Pflanzen über die Biotonne oder eine offizielle Sammelstelle entsorgt werden, wenn sie nicht im eigenen Garten kompostiert werden können. Wer seinen Grünschnitt illegal in der Natur entsorgt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld von bis zu 100.000 Euro bestraft werden kann. Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) und die ZKE-Umweltstreife überwachen die illegalen Ablagerungsstellen und zeigen Umweltsünder an. Die Umweltstreife ist dazu in Burbach und Malstatt, der KOD in den restlichen Stadtteilen unterwegs.

In Saarbrücken können Bürgerinnen und Bürger ihren Grünschnitt an der Grünschnittannahmestelle neben dem Bauhof Brebach, bei der Wertstoffinsel Dudweiler, der Kompostierungsanlage Gersweiler sowie an den ZKE-Wertstoffzentren Am Holzbrunnen in St. Johann und in der Wiesenstraße in Malstatt abgeben.

Hintergrund

Obwohl Gartenabfälle grundsätzlich kompostierbar sind, führt deren Entsorgung in der freien Natur zu Überdüngung und Fäulnisbildung und stört so den Nährstoffkreislauf der empfindlichen Böden. Deshalb können sich beispielsweise Stickstoff liebende Pflanzen wie Brennnesseln ausbreiten, während anspruchsvollere Pflanzen verschwinden. Letztendlich kann Nitrat ins Grundwasser gelangen und dessen Qualität beeinträchtigen. Durch das Einbringen von Samen nichtheimischer Gewächse schädigen die illegalen Ablagerungen außerdem die heimische Flora und verdrängen die von ihr abhängigen Tiere. Hinzu kommt, dass Wildtiere sich vergiften können, wenn sie manche Gartengewächse wie beispielsweise den Kirschlorbeer fressen.  Illegale Grünschnittablagerungen, insbesondere mit Rasenschnitt, ziehen außerdem Ratten an.

Weitere Infos gibt es im Internet unter www.zke-sb.de/gruenschnitt.