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Mülltonnen-Inventur

Der ZKE führt jetzt eine Inventur der Abfallgefäße für Rest- und Biomüll durch, die bis August abgeschlossen sein soll.
ZKE-Mitarbeiter registriert Biotonne

Warum werden die Mülltonnen durch den ZKE registriert?
Zum einen führt der ZKE mit der Registrierung aller Rest- und Bioabfallgefäße eine Bestandsaufnahme seiner Abfallbehälter durch. Zum anderen stellt die Registrierung eine wichtig Vorarbeit im Hinblick auf die Einführung eines neuen Abfallgebührensystems (Verwiegung) dar. Alle Bürgerinnen und Bürger können IHR Abfallgefäß identifizieren und auch der ZKE kann das Gefäß dem Anwesen eindeutig zuweisen.

Werden die Abfallgefäße ausgetauscht?
In Saarbrücken werden die Gefäße grundsätzlich nicht ausgetauscht. Sie sind bereits mit einem Chip versehen, dessen Daten am Müllauto gelesen werden können. Mit Hilfe dieses Chips kann das Gefäß bzw. die Leerung des Gefäßes dem jeweiligen Anwesen zugeordnet werden.

Wie viele Tonnen müssen registriert werden?
Der ZKE hat in Saarbrücken etwas mehr als 100.000 Abfallgefäße. Die Gefäße für Altpapier wurden bereits bei der Aufstellung registriert. Somit verbleiben rund 65.000 Rest- und Bioabfallgefäße, die überprüft und neu beklebt werden müssen.

Wann wird meine Mülltonne registriert?
Der ZKE kann nicht in allen Stadtteilen gleichzeitig die Registrierung durchführen. Deshalb wird gebietsweise vorgegangen. Ab März wurden die Abfallgefäße im Stadtbezirk Halberg und in Scheidt registriert. Es folgten Dudweiler, Herrensohr und Jägersfreude sowie Gersweiler, Klarenthal und Altenkessel. Ab Mitte Mai wurde mit der Registrierung der Rest- und Bioabfallbehälter in Alt-Saarbrücken und St. Arnual begonnen, dann folgten Malstatt und Burbach, zuletzt ab dem 28. Juni St. Johann mit dem Eschberg. Im jeweiligen Stadtteil werden die Tonnen am Leerungstag in der Zeit von 6 bis 18 Uhr registriert.

Wofür braucht man den Chip?
Im Chip, der am Fahrzeug gelesen wird, ist eine weltweit einmalige Nummern- und Buchstabenkombination hinterlegt. Diese ermöglicht eine unverwechselbare Zuordnung der Tonne nebst Abfallart und Leerungsrhythmus zu einem ganz bestimmten Anwesen. Mit Hilfe des Barcodes auf dem Aufkleber können die Gefäße zusätzlich manuell am Fahrzeug identifiziert werden.

Was muss ich als Hauseigentümer tun, damit die Tonne registriert werden kann?
In Gebieten mit Transportservice (in den Stadtteilen St. Johann, Eschberg, Malstatt, Burbach, Alt-Saarbrücken, St. Arnual) übernimmt der ZKE die Bereitstellung und das Zurückstellen der Gefäße. Hauseigentümer und Mieter müssen ihre Tonnen am Tag der Müllabfuhr bis 18 Uhr am Straßenrand stehen lassen, damit sie registriert werden können.
In den Gebieten ohne Transportservice wurde die Registrierung bereits durchgeführt. Hier war es notwendig dass die Hauseigentümer, Hausmeister und Mieter ihre Behälter rechtzeitig (für eine Registrierung in der Zeit von 6 bis 18 Uhr) am Abfuhrtag an den Straßenrand stellten und diese bis 18 Uhr dort auch stehen ließen. Bei Tonnen, die am Abfuhrtag nicht bereitgestellt wurden, konnte die Registrierung am nächsten Abfuhrtag überwiegend nachgeholt werden.

Zurzeit werden in diesen Gebieten Nacharbeiten durchgeführt um noch wenige nicht registrierte Gefäße zu bekleben. Hierzu sollten die Gefäße, die noch keine neuen, orangefarbenen Aufkleber haben von der Straße aus sichtbar aufgestellt sein.

Was muss ich tun, wenn ich vergessen habe, die Tonne rauszustellen, weil ich in Urlaub war oder die Tonne für die Müllwerker nicht zugänglich war?
Wer vergessen hat, seine Tonne bereit zu stellen oder wenn diese dem Transportservice nicht zugänglich war, sollte die Tonne von der Straße aus sichtbar platzieren und in Gebieten mit Transportservice dafür Sorge tragen, dass sie den Müllwerkern zugänglich ist. Die Registrierung kann im aktuellen Stadtgebiet am nächsten Leerungstermin in der Zeit von 6 bis 18 Uhr nachgeholt werden.

Wer registriert die Tonnen?
Bürgerinnen und Bürger erkennen die Mitarbeiter an deren orangefarbenen Westen mit ZKE-Aufdruck auf dem Rücken. Zudem können sich die Mitarbeiter durch ein Schreiben ausweisen. Sollten Zweifel an der Identität der Mitarbeiter bestehen, kann beim ZKE unter der Tel.: 0681-905-7315 Rücksprache gehalten werden.

Wie erkenne ich, dass meine Tonne registriert ist?
Die Abfalltonnen erhalten einen orangefarbenen Barcode-Aufkleber. Das Wort Bar kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie Strich oder Balken. Ein „Barcode“ ist also eine Reihe von parallel unterschiedlich breiten Strichen oder Balken, ein Strichcode also, wie er auch in Supermärkten verwendet wird, um Waren für die Kassen mit Scannern zu kennzeichnen.
Auf der Rückseite der Tonne, also oberhalb der Radachse wird zudem ein Adressaufkleber mit Straße und Hausnummer angebracht, der ein besseres Erkennen der eigenen Tonne ermöglicht.

Was bedeutet das Viereck auf dem neuen, orangefarbenen Barcodeaufkleber der seitlich auf die Tonne geklebt wurde?
Das Viereck auf dem Codeaufkleber bedeutet, dass die Tonne alle 4 Wochen geleert wird.

Was bedeutet der Punkt auf dem neuen, orangefarbenen Barcodeaufkleber, der seitlich auf die Tonne geklebt wurde?
Der Punkt bedeutet, dass die Tonne alle 2 Wochen geleert wird.

Und was ist, wenn mein neuer Barcodeaufkleber weder einen Punkt noch ein Viereck aufweist?
Aufkleber ohne diese Zeichen werden wöchentlich geleert.

Was passiert, wenn ich meine Tonne nicht registrieren lasse?
Tonnen ohne die orangefarbenen Aufkleber werden zukünftig nicht mehr durch den ZKE geleert. Wer seine Abfälle also weiterhin ordnungsgemäß entsorgt haben möchte, sollte darauf achten, dass die Registrierung erfolgt ist.

Was muss ich tun, wenn meine Tonne nicht registriert wurde, obwohl z.B. in der Nachbarschaft die Tonnen bereits mit den beiden Aufklebern versehen wurden?
Hierfür können unterschiedliche Gründe bestehen. Einfachste und schnellste Lösung dem Problem auf den Grund zu gehen ist ein klärendes Telefongespräch mit einem der ZKE-Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen unter Tel.: 0681-905-7315

Was muss ich tun, wenn auf dem Adressaufkleber eine andere Adresse oder eine falsche Adresse steht?
Auch hier ist ein klärendes Telefonat mit einem Mitarbeiter/einer Mitarbeiterin des ZKE notwendig, die dann den Einzelfall genau prüfen. Tel.: 0681-905-7315

Ich will Abfallgefäße um-, an- oder abmelden bzw. ein Schloss für meine Tonne! Was muss ich tun?
Wenn Sie schon genau wissen was Sie wollen, genügt eine schriftlich Mitteilung an den ZKE, die vom Grundstückseigentümer unterschrieben sein muss.
Diesen sogenannten formlosen Antrag auf eine Gefäßänderung können Sie uns schicken oder faxen (0681) 905 -7129. Eine Mail genügt leider noch nicht.
Noch einfacher ist es, den Antrag auf Gefäßänderung von der Internetseite des ZKE auszufüllen und uns per Post oder Fax zu schicken. Bitte geben Sie immer Ihre Telefonnummer an, damit wir Sie bei eventuellen Rückfragen erreichen können.

Ich habe beim ZKE nur den Anrufbeantworter erreicht! Was passiert jetzt?
Wenn Sie auf den Anrufbeantworter des ZKE sprechen, bitten wir Sie unbedingt Ihren Namen und Ihre Telefonnummer sowie eine kurze Nachricht hinsichtlich des Grundes Ihres Anrufes zu hinterlassen.
Die ZKE-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind bemüht die Rückrufe so schnell wie möglich zu tätigen. Da zurzeit viele Anfragen eingehen, kann es jedoch vorkommen, dass ein Rückruf erst am folgenden Tag erfolgen kann. Wir bitten Sie hier um ein wenig Geduld. Seien Sie versichert, dass wir uns Ihrem Anliegen in jedem Fall annehmen werden und Sie zurückrufen. Ein weiterer Anruf am selben Tag erhöht lediglich die Anzahl der abzuhörenden Nachrichten.