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Abfall-Lexikon

Haben Sie Fragen zum Thema Abfall und Entsorgung? Hier finden Sie Wissenswertes dazu
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Abfallvermeidung

Zentrales Ziel der deutschen Umweltpolitik. Abfallvermeidung wird erreicht durch Reduktion von Restmüll, sinnvolle Mehrwegsysteme, weniger Materialverbrauch bei der Produktion und eine Kreislaufwirtschaft bei unvermeidbaren Abfällen, d. h. durch Sammlung gebrauchter Produkte und anschließendes Recycling.

Altglas

Altglas wird über Wertstoffcontainer (Glasiglus) erfasst und entsorgt. Neue Glasbehältnisse können fast zu 100 % aus Altglas hergestellt werden. Bei fast jeder Art der Glasproduktion wird 35 % weniger Energie und weniger Rohstoffe benötigt, wenn Altglas eingesetzt wird.

Altöl

Bereits ein Liter Altöl reicht aus, um eine Million Liter Trinkwasser unbrauchbar zu machen. Deshalb darf Altöl nie in den Abfluss oder in die Landschaft gelangen. Grundsätzlich gilt: Das Altöl in verschließbaren Behältnissen sammeln und dem Handel gegen Vorlage der Kaufqittung zurückgeben. Die Kosten für die Rücknahme sind im Kaufpreis enthalten.

Altpapier

Papier ist ein wertvolles, natürliches Material, das problemlos recycelt werden kann. Altpapier, Kartonagen und Verpackungsmaterial aus Papier werden in der kostenlosen Blauen Tonne  oder in Altpapier-Containern gesammelt und so der Wiederverwertung zugeführt. Nicht zur Verwertung geeignet sind beschichtete Papiere wie beispielsweise Postkarten, Tapetenreste, Aktenordner und stark verschmutztes Altpapier. Diese gehören in die Restmülltonne. Siehe auch:
Blaue Tonne
Wertstoffcontainer Sammelsysteme

Aluminium

Ein Leichtmetall, das neben Weißblech das häufigste Gebrauchsmetall ist. Aluminium ist ein recyclingfreundliches Verpackungsmaterial, dessen Erfassungs– und Verwertungsquoten durch die Arbeit des Dualen Systems stark angestiegen sind. Häufig findet sich Aluminium in Verbindungen mit anderen Verpackungsmaterialien. Mit der Wirbelstromscheidung lässt sich heute aluminiumhaltiges Material leicht von den übrigen gebrauchten Verkaufsverpackungen trennen. Aluminium kann beliebig häufig und nahezu ohne Qualitätsverlust verwertet werden. Zum Einschmelzen von Aluminium wird bis zu 95 Prozent weniger Energie verbraucht als für die primäre Erzeugung. Aluminiumdosen, –schalen und –folie werden im gelben Sack entsorgt.

Anfallstelle

Standorte, an denen Verkaufsverpackungen mit grünem Punkt anfallen. Dazu zählen private Haushalte, kleingewerbliche Endverbraucher, öffentliche und institutionelle Endverbraucher sowie Handwerksbetriebe mit Ausnahme von papierverarbeitenden Betrieben wie beispielsweise Druckereien.
Siehe auch:
Grüner Punkt

Arzneimittel

Siehe auch: Medikamente

Asbest

Gesundheitsschädliche Asbestfasern finden sich noch heute z.B. in Isolier- und Dämmmaterial, Dacheindeckungen, Wandverkleidungen oder Blumenkästen, in Nachtspeicheröfen, alten Dichtungen und Isolatoren. Gelangen Asbestfasern in die Lunge, können sie schon bei geringer Belastung Lungenschädigungen auslösen und das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken erhöhen.Ein Asbestverdacht besteht, wenn Platten, Pappen, Schnüren oder Putze vor 1990 verarbeitet wurden und eine hellgraue, graue oder graubraune Färbung aufweisen. Asbesthaltige Materialien sind zudem leicht brüchig und man kann an den Bruchstellen meist mit bloßem Auge abstehende Fasern oder Faserbüschel erkennen. Gesundheitsschädlich ist nur das Einatmen der Asbestfasern, die durch die Zusammensetzung des Materials, Abrieb oder Verwitterung freigesetzt werden können.

Umgang mit Asbest

Beim Umgang mit Asbest sind unbedingt die Bestimmungen der „Technischen Regeln für Gefahrstoffe“ (TRGS) 519: „Asbest, Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten“ zu beachten. Gerade in Bezug auf die Staub-Minimierung gilt die TRGS 519 auch für private Arbeiten. Weiterhin ist dort auch geregelt, dass Firmen, die Arbeiten an asbesthaltigen Materialien durchführen, ihre Sachkunde nachweisen müssen. Sämtliche gewerblichen Arbeiten an asbesthaltigen Materialien sind den jeweiligen zuständigen Gewerbeaufsichtsämtern vor Beginn der Arbeiten anzuzeigen.Asbesthaltige Materialien dürfen nicht geworfen, geschnitten, geschliffen, gebrochen oder auf eine andere Weise beschädigt werden. Auch die Reinigung von verwitterten Asbestzementplatten sollte – wenn überhaupt – nur feucht und durch Fachbetriebe unter Einhaltung der geltenden Vorschriften (TRGS 519) erfolgen. Eine Reinigung mit dem Dampfstrahler ist untersagt!

Bei Verdacht auf unsachgemäße Entfernung asbesthaltigen Materials sollte unverzüglich die Polizei benachrichtigt werden.

Asbest-Entsorgung

Asbesthaltige Abfälle müssen beim Transport und der Entsorgung als solche gekennzeichnet sowie in spezielle Entsorgungssäcke für Asbest verpackt werden.

ASBEST-SÄCKE KÖNNEN SIE BEIM ZKE ERHALTEN, Telefon: 0681 / 905 -7000.

Bitte bedenken Sie bei der Befüllung, dass für den Umgang mit Asbest Schutzkleidung, insbesondere Atemschutz, dringend zu empfehlen ist und gerade hinsichtlich der Staubminimierung die Bestimmungen der TRGS 519 auch für private Arbeiten gelten. Wenn Sie diese Arbeiten nicht selbst ausführen wollen, können Sie dazu ein privates Fachunternehmen, wie z.B. einen Dachdeckerbetrieb, beauftragen. Lassen Sie sich dann unbedingt den Sachkunde-Nachweis des Betriebes zeigen.Die gefüllten Asbest-Säcke sind an der Oberseite zu verschließen und müssen an einer LKW-befahrbaren Stelle bereitgestellt werden. Der Abtransport durch den ZKE erfolgt mit einem Kranwagen. Anschließend werden die Asbestabfälle inklusive Sack unter der Erdoberfläche deponiert, bzw. luftdicht eingebaut und somit entsorgt.

Kosten der Entsorgung mit Asbest-Säcken Asbest-Sack: 90x90x110 cm hoch 18 €pro Stk.18 € pro Stk.
Asbest-Sack für Wellplatten: 260x125x30 cm hoch 25 € pro Stk.
Abtransport u. Nachweiskosten: 90 € pro Anfahrt + MwSt.pro
Entsorgung: 12 € pro 100 Kg+ MwSt.

Aufbereitung

Zerkleinerung von Kunststoffen inklusive der Abtrennung von Störstoffen und der anschließenden Kompaktierung. Vor der Verwertung in rohstofflichen Recyclingverfahren wird die heterogene Fraktion der Mischkunststoffe in besonderen Aufbereitungsverfahren zu Agglomerat veredelt. Dabei werden die zerkleinerten Verpackungen kompaktiert, d. h. durch Wärmeeinwirkung bis knapp unterhalb des Schmelzpunktes erweicht. Aus der weichen Masse wird das grobkörnige Agglomerat gewonnen. Zwei Verfahren werden zur Veredelung eingesetzt: die "trockene" Aufbereitung und die "nasse" Aufbereitung. Siehe auch: Trockenaufbereitung, Nassaufbereitung

Autoteile

Komplette Autowracks müssen über einen anerkannten Autoverwerter , Autoteile hingegen folgendermaßen entsorgt werden: Batterien: Ökomobil oder Rückgabe bei Verkaufsstelle / Handel Felgen: Wertstoffhof Reifen: Wertstoffhof oder Reifenhändler Ölfilter: Ökomobil oder Rückgabe bei Verkaufsstelle/Handel. Siehe auch: Ökomobil, Wertstoff- und Entsorgungshöfe

Baum- und Heckenschnitt

Siehe auch: Grünschnitt

Becher

Die meisten Becherverpackungen, z. B. für Milchprodukte, bestehen aus Polystyrol (PS), einem begehrten Kunststoff, der nach Möglichkeit sortiert und verwertet wird.

Biotonne

Grüne Tonne, in der kompostierbare Abfälle gesammelt werden. Die Biotonne ist Alternative zur Eigenkompostierung im Garten und wird im Auftrag der Kommunen abgeholt und zu einer zentralen Kompostieranlage gebracht. Siehe auch: Kompostierung, Nahrungsmittel

Blaue Tonne

Die Entsorgungsalternative für Papier zum Wertstoffcontainer. Die Blaue Tonne macht die Entsorgung von Alt-Papiermaterialien für Betriebe wie für Privathaushalte so bequem wie möglich. Als Teil des Holsystems wird die Blaue Tonne entleert und gewartet. Der Gang zum Papier-Container entfällt. Gleichzeitig kann so ein wertvoller Recyclingstoff wieder verwertet werden. Siehe auch: Sammelsysteme, Wertstoffcontainer

Blister

Dabei handelt es sich um Sichtverpackungen mit einer formstabilen Kunststofffolie und einer planen Unterlage (engl. Blister = Blase). Die Rückwand von Blistern besteht meist aus Karton oder Aluminium.

Bodenbeläge

Siehe auch: Fußbodenbeläge

Bringsystem

Siehe auch: Sammelsysteme

CD

Entsorgungsmöglichkeit für defekte oder nicht mehr benötigte CDs bietet die Restmülltonne. Sie auch: Kassetten

Chemikalien

Bestandteil vieler im Haushalt verwendeter Produkte. Chemikalien und schadstoffhaltige Produkte müssen unter Verschluss aufbewahrt und getrennt vom Hausmüll entsorgt werden. Ziel der Entsorgung ist, die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten. Zuständig für die fachgerechte Entsorgung von Chemikalien ist das Ökomobil. Siehe auch: Ökomobil, Reinigungsmittel

Deponierung

Das dauerhafte Lagern von Abfällen. Die Deponierkapazitäten in Deutschland reichen nur noch für wenige Jahre aus. Das Duale System leistet einen wichtigen Beitrag zur Verkleinerung der Hausmüllmenge, die laut Angaben des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE) seit seiner Einführung bereits um rund 15 Prozent zurückgegangen ist.

Dosen

Getränke und Konservendosen bestehen aus Weißblech. Weißblech kann nahezu komplett wieder eingeschmolzen und zu neuen Verpackungen weiter verarbeitet werden. Mit Pfand belegte Getränkedosen können in den Verkaufsstellen zurückgegeben werden. Ansonsten gehören alle Dosen mit dem Grünen Punkt in den Gelben Sack.

Duales System

Ein zweites (duales) Entsorgungssystem für gebrauchte Verkaufsverpackungen neben der öffentlichen Abfallentsorgung. Gesetzliche Grundlage sind die Verpackungsverordnung und das Kreislaufwirtschafts– und Abfallgesetz. Das Duale System organisiert privatwirtschaftlich die Sammlung und Sortierung der gebrauchten Verpackungen zum Zweck ihrer Verwertung – Träger ist die Duales System Deutschland AG. Die Finanzierung wird über Lizenzentgelte für den "Grünen Punkt" geregelt. Siehe auch: Gelber Sack, Grüner Punkt

DVD

siehe CD

Einwegverpackung

Einmalverpackung für den Großteil der marktgängigen Produkte. Steht trotz meist guter Recyclingfähigkeit oft im Kreuzfeuer der Umweltkritik. Einwegverpackungen machen etwa 50 Volumenprozent unseres Hausmülls aus. Für die Verwertung von Einwegverpackungen hat das Duale System ein neues Sammelsystem aufgebaut. Einwegverpackungen lassen sich nicht immer durch Mehrwegverpackungen ersetzen. In vielen Fällen ist aus hygienischen, logistischen und auch ökologischen Gründen die Einwegverpackung eine sinnvolle Lösung. Siehe auch: Ökobilanz

Elektroschrott

Seit dem 24.März 2006 ist die Entsorgung jeglichen Elektoschrotts über die Hausmülltonne per Gesetz verboten. In diesem Gesetz wird die Verantwortung der Geräte-Hersteller für eine umweltverträgliche Wiederverwendung und Entsorgung der Elektrogeräte sicher gestellt. Ziel dieser Umsetzung ist die Vermeidung von Elektoschrott sowie die Reduzierung der Abfallmengen durch Wiederverwertung.
Bitte bringen Sie Ihren Elektroschrott zum Wertstoffhof in der Wiesenstr. oder Am Holzbrunnen. Dort wird diese Müllfraktion für Sie kostenlos angenommen und fachgerecht entsorgt.

Entrümpellungsservice

Siehe auch: Sperrmüll, Kleinmengenabfuhr

Entsorgungsunternehmen / Entsorger

Entsorgungsunternehmen erbringen die notwendigen Sammel– und Sortierleistungen für gebrauchte Verkaufsverpackungen. Die Branche der Entsorger ist im Umbruch begriffen. Statt Müllabfuhrunternehmen im herkömmlichen Sinne entstehen hoch spezialisierte Betriebe mit moderner Logistik und Sortiertechnik. Nur so kann den Anforderungen und Bedürfnisse moderner Abfall- und Recyclingwirtschaft entsprochen werden.

Fahrräder

Fahrradschläuche können in der Restmülltonne, Fahrräder, Fahrradfelgen und Fahrradträger müssen als Sperrmüll entsorgt werden.

Farben

Der Gebrauch der meisten Farben und Lacke ist wegen der dabei verdunstenden organischen Lösemittel gefährlich. Selbst kleinste Rückstände, die noch flüssig oder streichfähig sind, müssen am Ökomobil abgeben und fachgerecht entsorgt werden. Bereits eingetrocknete Farbe können Sie ohne Bedenken in die Restmülltonne werfen. Ebenso Farben, die auf wasserlöslicher Basis hergestellt sind (z.B. Binder, Dispersionsfarben).

Fehlwürfe

Nicht immer sortieren alle Bürger den anfallenden Müll korrekt. So entstehen sogenannte Fehlwürfe, wodurch nicht alle Wertstoffe wirklich recycelt werden können. Bei Glas kommt es beispielsweise auf die Trennung nach Farben an, um Wiederverwertung zu gewährleisten. Während Scherben als Rohstoff für die Wiedergewinnung von grünem Glas relativ große Toleranzen an Fehlfarben zulassen, dürfen sie für braunes Glas nur wenig Fremdanteile und für weißes Glas nur 0,5 Prozent Grün- oder Braunanteil enthalten. Um Fehlwürfe zu vermeiden, ist es wichtig, sich genau über die Zuordnung und Entsorgungsmöglichkeiten eines Gegenstandes zu informieren.

Flaschen

Siehe auch: Glas, Kunststoffflaschen

Fliesen

Siehe auch: Fußbodenbeläge

Folien

Folienverpackungen sind "Plastiktüten" und andere folienförmige Verpackungen, z. B. für Lebensmittel. Sie bestehen meistens aus Polyethylen (PE).

Fußbodenbeläge

Größere Mengen alter Fußbodenbeläge (Fliesen, Parkett, Teppich, Laminat, PVC) können kostenpflichtig im Wertstoff– und Entsorgungshof oder mit Kleinmengenabfuhr– und Entrümpelungsservice entsorgt werden. Kleine Teppichstücke dürfen auch in die Restmülltonne.

Gelber Sack

Sammelgefäße für Leichtverpackungen, in denen Kunststoffe, Aluminium, Weißblech und Verbundstoffe gesammelt werden, die mit einem Grünen Punkt gekennzeichnet sind. Der Gelbe Sack wird nach den Prinzipien des Holsystems bei den Haushalten eingesammelt. In Saarbrücken ist die Fa. Paulus aus Friedrichsthal ( Tel.: 06897 / 856000) im Auftrag des Dualen System Deutschlands für die Entsorgung des Gelben Sacks zuständig. Siehe auch: Grüner Punkt, Duales System

Gesetze

Die abfallwirtschaftliche Vorsorge wird in Deutschland durch einen klaren rechtlichen Rahmen geregelt. Dieser wird durch das Kreislaufwirtschaftsgesetz, die deutsche Verpackungsordnung und die Europäische Verpackungsrichtlinie definiert.

Getränkekartons

Siehe auch: Verbundstoffe, Kartons/Kartonagen

Glas

Wichtiges Material für die Verpackung von Lebensmitteln. Glasverpackungen werden heute entweder im Mehrweg oder als Einmalverpackungen eingesetzt. Glasflaschen und –behälter können durch das Glasrecycling verwertet werden. Zur Sammlung dient seit Jahren ein Netz von Glascontainern, das mit dem Aufbau des Dualen Systems weiter verdichtet wurde. Das Altglas wird in der Regel nach Farben getrennt gesammelt. Dafür stehen Container-Sets für Grün-, Weiß– und Braunglas bereit. Siehe auch: Sammelsysteme

Grüner Punkt

Der Grüne Punkt auf Verkaufsverpackungen signalisiert, dass sich die Hersteller, Abfüller und Vertreiber der gekennzeichneten Verpackungen an der Finanzierung für die Sammlung, Sortierung, Veredelung und Verwertung über ein Lizenzentgelt beteiligen. Verpackungen, die den Grünen Punkt tragen und im Gelben Sack landen, werden einer Verwertung zugeführt. Siehe auhc: Gelber Sack, Duales System

Grünschnitt / Grünabfälle / Gartenabfälle

Grünabfälle können problemlos im eigenen Garten kompostiert, oder über die Biotonne (Grüne Tonne) entsorgt werden. In den ZKE-Wertstoffzentrein Am Holzbrunnen und in der Wiesenstraße wird Grünschnitt ebenfalls angenommen. Weiterhin stehen Ihnen diese Annahmestellen für Grünschnitt zur Verfügung:

Koßmannstraße (Wendehammer)
Bauhof Halberg (am Rathaus Brebach)
Bauhof Dudweiler (Schlachthofstraße) ab 2011 Sportplatz Maybachtal, Dudweiler-Jägersfreude
ZKE Gelände (Schillstraße 65, Malstatt - Nur samstags von 8-14 Uhr)
Öffnungszeiten der Annahmestellen für Grünschnitt:
Sommer 1.3. - 31.10.: täglich außer Mittwoch 16-20 Uhr, Sa. 10-15 Uhr,
Winter 1.11. - 29.2.: täglich außer Mittwoch 15-18 Uhr, Sa. 10-14 Uhr

Grünabfälle können auch auf der Kompostieranlage Gersweiler abgegeben werden.
Öffnungszeiten der Kompostieranlage Gersweiler:
Mo - Fr: 8 - 18 Uhr, Sa: 9 - 13 Uhr  

Adresse der Wertstoffzentren:
Wertstoffzentrum Am Holzbrunnen
Am Holzbrunnen 4 (Haltestelle Römerkastel), 66121 Saarbrücken
Wertstoffzentrum Wiesenstraße
Wiesenstraße 11, 66115
Öffnungszeiten der Wertstoffzentren:
Mo - Mi: von 9 - 16:45 Uhr,
Do, Fr: von 9 - 17:45 Uhr 
Sa: von 8 - 13:45 Uhr

Holsystem

Siehe auch: Sammelsysteme

Holz

Der Naturstoff Holz gehört weder in die Bio– noch in die Restmülltonne. Sowohl behandeltes als auch unbehandeltes Holz muss im Wertstoffhof entsorgt werden.

Infrarotsortierung

Modernes Sortierverfahren, bei dem Kunststoffverpackungen auf dem Sortierband mit Infrarotlicht bestrahlt werden. Die unterschiedliche Reflexion dieses Lichts durch verschiedene Kunststoffe wird von Sensoren aufgenommen, die das sortenreine Trennen von Kunststoffen ermöglichen.

Kartonagen / Kartons

Unbeschichtete Kartons, Kartonagen und Pappe gehört ebenso wie Papier in die Blaue Tonne oder den Altpapier-Container. Nur so können sie sinnvoll der Wiederverwertung zugeführt werden. Siehe auch: Blaue Tonne, Papier, Wertstoffcontainer

Kassetten

Musik– und Videokassetten werden ebenso wie CDs in der Restmülltonne entsorgt. Siehe auch: CD

KFZ-Teile

Siehe auch: Autoteile

Kühlschränke und Kühltruhen

Kühlgeräte belasten die Umwelt durch erhebliche Mengen an Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoff (FCKW). Das FCKW trägt mit zur Zerstörung der Ozonschicht der Erde bei. FCKW–freie Kühlgeräte sind bei einer Neuanschaffung inzwischen Standard. Altgeräte, die noch auf dem Markt sind, müssen ebenso wie Klimaanlagen fachgerecht entsorgt werden. Sie können die Geräte kostenlos beim Wertstoffhof abgegeben oder zur Abholung anmelde. Siehe auch: Spermüll

Kinderspielzeug

Nicht mehr brauchbares Kinderspielzeug wird abhängig von Größe, Material, elektronischem oder mechanischem Betrieb im Restmüll, Wertstoffhof oder beim Sperrmüll entsorgt.

Kleidung

Kleidung wird in Saarbrücken an zentralen Stellen platzierten Kleidercontainern gesammelt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Altkleidersammlungen zu nutzen. Siehe auch: Schuhe
Nicht mehr verwendbare Kleidung und Schuhe gehören in die Restmülltonne.

 

Kleinmengenabfuhr

Besondere, kostenpflichtige Dienstleistung des gewerblichen Betriebes des ZKE für die bequeme Abfuhr von sperrigen Abfällen, die nicht von der üblichen Sperrmüllabfuhr mitgenommen werden können. Auch normaler Sperrmüll, der aber nicht am Straßenrand bereitgestellt werden kann, wird von unseren aus der Wohnung geholt. Telefon: (0681) 905 7000 . Siehe auch: Sperrmüll, zusätzliche Dienstleistungen

Klimaanlage

Siehe auch: Kühlschränke und Kühltruhen

Ökobilanz

Ziel einer Ökobilanz ist es, die Umweltbelastungen, die durch Produkte auf deren "Lebensweg" von der Produktion bis zur Entsorgung entstehen, darzustellen und die damit verbundenen Auswirkungen solcher Umwelteinflüsse zu analysieren. Somit wird eine Bewertungsgrundlage für alle Produkte geschaffen. Die Ökobilanz spielt bei der Auswahl von Verpackungen in Zukunft eine immer größere Rolle. Auftraggeber von Ökobilanzen ist u.a. das Umweltbundesamt.

Ökoeffizienz

Nach einer Definition des World Business Council for Sustainable Development ist Ökoeffizienz erreicht, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind: Ressourcenschonende Produkte und Dienstleistungen, die menschliche Bedürfnisse befriedigen und einen Beitrag zur Lebensqualität leisten, werden zu wettbewerbsfähigen Preisen angeboten.

Ökomobil

Ein besonderer Service für die Bürgerinnen und Bürger. Das Ökomobil kümmert sich um die mobile Schadstoffentsorgung in der Stadt Saarbrücken. Es kommt an feste Standplätze in jedem Stadtteil und nimmt Sondermüll aus Privathaushalten mit. Jeder Anlieferer darf maximal 50 kg schadstoffhaltige Abfälle abgeben. Die Entsorgung ist kostenlos.

Kompostierung

Bei einem sehr großen Teil des täglichen Abfalls handelt es sich um kompostierfähige Materialien, aus denen Komposte für den Garten- und Landschaftsbau hergestellt werden können. Die Kompostierung organischer Abfälle im eigenen Garten ist die umweltfreundlichste und zugleich kostengünstigste Variante. Eigenkompostierung spart den künstlichen Dünger. Alternative sind Grüne Tonnen, in denen kompostierbare Abfälle sinnvoll entsorgt und der zentralen Kompostierung zugeführt werden. Siehe auch: Bio Tonne, Nahrungsmittel

Korken

Kork, die Rinde der Korkeiche, ist ein reines Naturprodukt. Inzwischen gibt es in vielen Geschäften Einsammelstellen für Korken. Alte Korken von Weinflaschen können beispielsweise zu Wärmedämm-Materialien aufbereitet werden.

Kreislaufwirtschaft

In der Kreislaufwirtschaft sollen die eingesetzten Rohstoffe über den Lebenszyklus einer Ware hinaus wieder in den Produktionsprozess zurückgelangen. Das Modell der Kreislaufwirtschaft ist der Grundgedanke der Verpackungsverordnung. Sie ist im Kreislaufwirtschaftsgesetz verankert, in dessen Rahmen weitere Verordnungen gefolgt sind, zum Beispiel zu Altautos und Altbatterien.

Kunststoffe

Kunststoffe als Verpackungsmaterialien werden immer beliebter. Orientiert an der Stückzahl bestehen heute mehr als 60 Prozent aller Verpackungen in der Bundesrepublik Deutschland ganz oder teilweise aus Kunststoffen. Überwiegend werden fünf Sorten eingesetzt: Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polystyrol (PS), Polyethylenterephthalat (PET) und zu einem ganz geringen Anteil Polyvinylchlorid (PVC).

Kunststoffflaschen

Kunststoffflaschen sind eine eigenständige Materialfraktion und werden in der Sortierung getrennt erfasst. Sie bestehen überwiegend aus Polyethylen (HD-PE) oder Polypropylen (PP); zwei Polyolefine, die gut werkstofflich recycelt werden können. Siehe auch: Glas

Öl

Siehe auch: Altöl, Autoteile, Problemmüll

Lacke

Siehe auch: Farben

Laminat

Siehe auch: Fußbodenbeläge

Lebensmittel

Siehe auch: Nahrungsmittel

Leder

Leder wird in der Restmülltonne entsorgt. Siehe auch: Schuhe

Leichtverpackungen

Verkaufsverpackungen aus Materialien wie Kunststoff, Verbundstoffen, Aluminium oder Weißblech. In der Regel sind sie mit dem Grünen Punkt versehen und werden in Gelben Säcken gesammelt. Seit dem 01.01.2003 werden Getränkedosen nur noch gegen Pfand verkauft und können in den Verkaufsstellen zurückgegeben werden. Siehe auch: Grüner Punkt, Gelber Sack, Duales System

Leuchtstoffröhren

Nicht mehr funktionsfähige Leuchtstoffröhren können bei den Einsammelterminen des Ökomobils abgeben werden. Leuchtstoffröhren werden aus Sicherheitsgründen jedoch nur dann angenommen, wenn sie bruchsicher –am besten in der Originalverpackung– abgegeben werden.

Möbel

Möbel jeglicher Art können über Sperrmüll, die Kleinmengenabfuhr oder im Wertstoffhof direkt entsorgt werden. Siehe auch: Wertstoff– und Entsorgungshöfe, Kleinmengenabfuhr.

Medikamente

Achtung: Viele Apotheken nehmen Altmedikamente nicht mehr entgegen. Im Zweifelsfall sollten Sie zunächst bei ihrer Apotheke nachfragen.

Feste und pastöse Medikamente (z.B. Pillen, Zäpfchen, Kapseln, Salben) können per Restmülltonne entsorgt werden. Sie werden ordnungsgemäß verbrannt.

Flüssige Medikamente (z.B. Tropfen, Säfte, Sprays), Medikamente zur Krebstherapie (Zytostatika) oder Chemikalien z. B. zur Wunddesinfektion dürfen nicht über den Restmüll entsorgt werden. Man kann Sie beim Ökomobil abgeben. 

 

Mehrwegsystem

Ein vornehmlich für Verpackungen aus Glas bestehender Kreislauf. Gegen Pfand werden beispielsweise Getränkeflaschen, Getränkedosen oder Joghurtgläser an den Verbraucher abgegeben. Er erhält das Pfandgeld erstattet, wenn er dem Händler die leeren Flaschen, Dosen und Gläser zurückbringt. Das Duale System setzt sich für den Erhalt und den Ausbau von sinnvollen Mehrwegsystemen ein. Die Verpackungsverordnung verlangt bundesweit eine Mehrwegquote von mindestens 72 Prozent im Getränkebereich.

Mengenstromnachweis

Leistungsnachweis der Duales System Deutschland AG und seiner Garantiegeber gegenüber den Landesumweltministern. Er enthält Daten über die ordnungsgemäße Erfassung, Sortierung und Verwertung von Verkaufsverpackungen, aufgeteilt nach den einzelnen Materialien.

Mischkunststoffe

Mischkunststoffe enthalten verschiedene Kunststoffsorten, die nur unter großem Aufwand getrennt werden können. Der größte Teil der Mischkunststoffe wird zu Agglomerat veredelt und gelangt in das rohstoffliche, teilweise auch ins werkstoffliche Recycling.

Mülltonne

Siehe auch: Restmülltonne

Musikkassetten

Siehe auch: Kassetten

Nahrungsmittel

Reste von Nahrungsmitteln sind in der Regel kompostierbar. Sie können in der grünen Biotonne gesammelt oder im eigenen Garten kompostiert werden. Siehe auch: Biotonne, Kompostierung

Nassaufbereitung

In der Nassaufbereitung werden die Verpackungen zerkleinert und in einer Wasch– und Schwimmsinkstrecke von Störstoffen, Verschmutzungen, Papier und nichtpolyolefinischen Kunststoffen befreit. Endprodukt der Nassaufbereitung ist eine hochreine Polyolefinware, die nach entsprechender Trocknung und Granulierung über industrielle Verarbeitungstechniken in höherwertige Anwendungen, z.B. ins Spritzgießverfahren, abfließen kann. Siehe auch: Trockenaufbereitung, Aufbereitung

Papier

Neben anderen wichtigen Verwendungszwecken sind Papiere, Kartons und Pappen sehr vielseitige Verpackungsmaterialien. Gebrauchte Papiere werden schon seit langem im Zuge des Recyclings zur Papierproduktion verwendet. Das Recycling von Altpapier stellt heute, soweit es sortenrein gesammelt wird und so wenig Fremdstoffe wie möglich enthält, kein Problem dar. Es besteht deutschlandweit ein dichtes Netz von Altpapier-Sammelcontainern. Siehe auch: Blaue Tonne, Sammelsysteme

Pappe

Siehe auch: Kartonagen/Kartons, Blaue Tonne

Parkett

Siehe auch: Fußbodenbeläge

Plastik

Siehe auch: Kunststoff

Problemmüll

Zu Problemmüll zählen u.a. Chemikalien, Autobatterien, Altöl und FCKW–haltige Kühlschränke. Diese Gegenstände müssen fachgerecht entsorgt werden, um die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten. Siehe auch: Chemikalien, Batterien, Kühlschränke, Ökomobil, Altöl

PVC-Bodenbelag

Siehe auch: Fußbodenbeläge

Quecksilber

Siehe auch: Thermometer

Recycling

Rückführung gebrauchter Materialien (z. B. Verpackungen) in den Stoffkreislauf zum Zweck der Ressourcenschonung. Unter Recycling versteht man den Prozess des Veredelns und stofflichen Verwertens von gesammelten und sortierten Materialien. Die Vorteile bestehen in der Verminderung der Abfallmenge und der Schonung knapper werdender Rohstoffe.

Reduktionsverfahren

Gebrauchte Kunststoffverpackungen können mit dem Reduktionsverfahren ökologisch sinnvoll verwertet werden. Mischkunststoffe aus Sammlungen des Dualen Systems werden in der Stahlindustrie zur Eisengewinnung eingesetzt. Da die Kunststoffe bei Temperaturen über 2000°C dem Eisenerz den Sauerstoff entziehen, können erhebliche Mengen Schweröl eingespart werden.

Reinigungsmittel

Trotz Entwicklung umweltschonender Produkte fallen vor allen im Haushalt Abfälle teilweise giftiger oder brennbarer Reinigungsmittel an. Diese müssen beim Ökomobil abgeben werden.

Restmüll

Durch die Wertstoffsammlung des Dualen Systems hat sich die Menge nicht verwertbarer Abfälle bundesweit bereits um 10-20 Prozent reduziert. Aufgrund des getrennten Sammelns gebrauchter Verpackungen, durch zusätzliche Gefäße für Bioabfälle, Papier und Glas sowie über andere Maßnahmen der Abfallvermeidung konnten viele Kommunen die Abfuhr der Restmülltonnen von einem einwöchigen auf einen zweiwöchigen Rhythmus umstellen. In anderen Kommunen konnten die Bürger Restmülltonnen mit einem deutlich verkleinerten Volumen anfordern. Beide Maßnahmen führten zu einer Kostenentlastung für die Hausmüllentsorgung.

Restmülltonne

Das ursprüngliche Abfallgefäß, die graue Mülltonne. Nach wie vor spielt sie im Entsorgungskanon eine wichtige Rolle. Heute ist sie jedoch ausschließlich für Restmüll bestimmt. Durch Einführung des Dualen Systems konnte sowohl das Volumen der Restmüllgefäße deutlich reduziert und der Entsorgungsrhythmus den veränderten Bedürfnissen der Verbraucher angepasst werden. Siehe auch: Biotonne, Blaue Tonne, Duales System, Gelber Sack

Rohstoffliches Recycling

Verwertungswege für Kunststoffe, die diese in ihre Ausgangsbestandteile Öl und Gas zurückführen oder als Ersatz von Schweröl bei der Gewinnung von Roheisen nutzen. Bekannte Verfahren sind die Methanolerzeugung, das Reduktionsverfahren und das PARAK-Verfahren.

Sammelsysteme

In der Bundesrepublik Deutschland bestehen bundeslandabhängig verschiedene Sammel– und Sortiersysteme. Man unterscheidet Bring– und Holsysteme. Das Holsystem ist das Standardmodell des Dualen Systems. Der Verbraucher sammelt zu Hause Verpackungen mit dem Grünen Punk in Gelben Säcken, die in einem regelmäßigen Rhythmus vor seiner Haustür abgeholt werden. Beim Bringsystem werden die Wertstoffe an zentralen Stellen erfasst. Meist stehen Glas– Papier– und Kleidercontainer bereit.

Schaumstoff

Schaumstoff und Schaumgummi gehören in die Restmülltonne. Nur Schaumstoffschalen von Obst und Gemüse gehören sofern sie sauber sind, in den Gelben Sack.

Schuhe

Noch tragbare Schuhe finden paarweise gebündelt durch den Einwurf in Kleider– oder Schuhcontainern bzw. Abgabe in Kleiderkammern sinnvolle Weiterverwendung. Unbrauchbare Schuhe sind in der Restmülltonne zu entsorgen. Siehe auch: Leder

Sekundärrohstoffe

Durch Recycling wiedergewonnene Rohstoffe. Die meisten Produkte können durch Recyclingverfahren wieder in den Produktionsprozess zurückgeführt werden. Notwendig sind allerdings vorgeschaltete Sortier– und Aufbereitungsschritte. So werden Altglas und Altkunststoffe durch die Aufbereitung zu Sekundärrohstoffen, Papier durch das Sortieren nach Qualitäten, Weißblech durch Aussortieren und Pressen, Aluminium durch Pyrolyse. Für alle Verfahren gilt: Bei der Gewinnung von Sekundärrohstoffen bleibt ein kleiner Anteil nicht verwertbarer Reste übrig, die vorschriftsmäßig zu entsorgen sind.

Sortierung

Im Dualen System werden die gebrauchten Verkaufsverpackungen schon bei der Sammlung nach drei unterschiedlichen Materialarten getrennt. Dennoch ist eine weitergehende Sortierung für das Recycling erforderlich. Unterschieden werden Leichtverpackungen, Papierverpackungen und Glasverpackungen. Leichtverpackungen: Leichtverpackungen aus Gelben Säcken und Tonnen durchlaufen auf einem Förderband in den Sortieranlagen verschiedene Stationen. Dabei sorgen mechanische Verfahren oder eine Sortierung von Hand dafür, dass Weißblech, Aluminium, Kunststoffe und Verbundstoffe heraussortiert werden. Zu Wertstoffballen gepresst, werden sie anschließend dem Recycling zugeführt. Papierverpackungen: Beim Altpapier werden Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton gemeinsam mit graphischen Papieren (Zeitungen, Zeitschriften) erfasst. In dieser Sammlung sind durchschnittlich 25 Prozent Verpackungspapiere enthalten. Nach ihrer Sortierung werden daraus 40 festgelegte Standard-Altpapiersorten hergestellt. Glasverpackungen: Glas wird bereits an den Containerstandorten nach Farben sortiert. Dreigeteilte Abfuhrfahrzeuge bringen das Glas zu den Glasaufbereitungsanlagen, wo eine weitere Feinsortierung und Fremdstoffauslese erfolgt.

Speisereste

Siehe auch: Nahrungsmittel

Sperrmüll

Sperrmüll bietet die Möglichkeit im Haushalt anfallende Abfälle, für die sich die Miete eines Containers nicht lohnt, zu entsorgen. Zum Sperrmüll gehören: Matratzen, Bettgestelle, Möbel, Fahrräder, Kinderwagen, Fernsehgeräte, Radios, Regale, und vergleichbaren Materialien. Nicht als Sperrmüll gelten: Gartenabfälle, Autoteile, Bauschutt, Fenster, Türen, Rolläden, Kartonagen, Papier, Glasbehälter, Kühlschränke, Ölofen, Heizöltanks sowie Sonderabfälle aus Privathaushalten.

Spielsachen

Siehe auch: Kinderspielsachen

Spraydosen

Durch den Gebrauch von Einweg-Spraydosen fallen immer noch erhebliche Abfall- bzw. Wertstoffmengen an. In der Regel handelt es dabei um Weißblech, Aluminium, geringere Mengen Kunststoffe und Papier sowie um nicht restentleerte Spraydosen.

 

Druckfreie und entleerte Spraydosen mit "Grünem Punkt" gehören in den Gelben Sack und werden dadurch einer Verwertung zugeführt.

 

Nicht restentleerte oder defekte Spraydosen (auch mit "Grünem Punkt") gehören in die graue Restmüll-Tonne.

 

Spraydosen mit den Gefahrstoffsymbolen schwarzem Kreuz oder Totenkopf auf orangem Grund gehören in die Schadstoffsammlung / zum Ökomobil.

 

Für Spraydosen ohne "Grünen Punkt" existieren in einigen Fällen, z.B. PU-Schäumen, besondere Rücknahmesysteme (z.B. vom Hersteller in Eigenregie). Diese Dosen sind entsprechend gekennzeichnet.

 

 

Generell ist zu bedenken, dass es, abhängig vom Inhalt, nicht immer möglich ist, eine Spraydose komplett zu entleeren. Deshalb sollten die Herstelleranweisungen zu Lagerung und Transport auch für scheinbar entleerte Spraydosen beachtet werden. Ein Erwärmen über 50° C durch Sonneneinstrahlung oder andere Wärmequellen sollte auf jeden Fall vermieden werden.

Spraydosen, die technische Produkte (z.B. Sprühfette, -öle, Reinigungssprays, etc.) enthielten oder mit einem Gefahrensymbol als giftig, ätzend, umweltgefährlich oder ähnlichem gekennzeichnet sind, sollten weiterhin als Schadstoffe entsorgt werden, auch wenn sie entleert erscheinen.

Styropor

Styropor-Verpackungen bestehen aus aufgeschäumtem Polystyrol und werden im gelben Sack entsorgt. Verschmutztes Styropor gehört in die Restmülltonne.

Tapeten

Tapeten können nicht wiederverwertet werden, sie gehören in die Restmülltonne.

Telefonbücher

Alte Telefonbücher lassen sich wiederverwerten. Am bequemsten entsorgen Sie sie in Ihre kostenlose Blaue Tonne für Altpapier und Kartonagen direkt am Haus. Sie können sie natürlich auch in die Papiercontainer am nächsten Standplatz für Wertstoffcontainer entsorgen.

Teppich

Siehe auch: Fußbodenbeläge

Thermometer

Da Thermometer quecksilberhaltig sind, müssen sie im Öko-Mobil abgegeben werden und gehören auf keinen Fall in die Restmülltonne. Siehe auch: Ökomobil

Trockenaufbereitung

Die Trockenaufbereitung ist ein Aufbereitungsverfahren für Mischkunststoffe zu Agglomerat. Hierbei werden die Verpackungen vor der Kompaktierung zerkleinert und anschließend mittels verschiedener Abscheidungstechniken weitgehend von Metall– und Papierresten befreit. Die in der trockenen Aufbereitung zu Agglomerat veredelten Kunststoffe kommen überwiegend in der rohstofflichen Verwertung zum Einsatz. Das Agglomerat kann aber auch in werkstofflichen Verfahren (Intrusion) zur Herstellung von Fertigteilen eingesetzt werden. Siehe auch: Aufbereitung, Nassaufbereitung

Verbundstoffe

Verpackungen aus Verbundstoffen sind leicht und werden meistens für flüssige Lebensmittel insbesondere Getränke eingesetzt. Getränkeverpackungen bestehen aus verschiedenen Schichten: Karton, Kunststoff (Polyethylen) und (teilweise) Aluminium. Durch die Einführung des Dualen Systems wurden leistungsfähige Sammel– und Sortiersysteme aufgebaut, in denen auch Verbunde und Getränkekartons erfasst und verwertet werden. Recyclingprodukte sind zum Beispiel Hygienepapiere und Wellpappen-Rohpapiere. Der Aluminiumanteil wird den entsprechenden Industrien zur Verfügung gestellt.

Verkaufsverpackungen

Verkaufsverpackungen umgeben die Ware unmittelbar, z. B. Joghurtbecher oder Zahnpastatuben. Die Verpackungsverordnung schreibt den Herstellern und dem Handel vor, Verkaufsverpackungen zurückzunehmen und zu verwerten oder sie über ein flächendeckendes Duales System entsorgen zu lassen. Siehe auch: Abfüller

Verpackungsverordnung

Die am 12. Juni 1991 in Kraft getretene Verordnung über die Vermeidung und Verwertung von Verpackungsabfällen (VerpackV) wurde im Sommer 1998 novelliert. Unter anderem schreibt sie eine Rücknahme– und Verwertungspflicht für Transport– Um– und Verkaufsverpackungen vor, legt Verwertungsquoten fest und formuliert ausdrücklich den Schutz und den Ausbau von Mehrwegsystemen. Die ursprüngliche Fassung der Verpackungsverordnung sprach anstelle einer Verwertungsquote von Erfassungs- und Sortierquoten. Die Verordnung bezweckt, den Verpackungsabfall auf den Mülldeponien drastisch zu verringern und einen Kreislauf für Wertstoffe zu organisieren, der Ressourcen sparen hilft.

Videokassetten

Siehe auch: Kassetten, CD

Weißblech

Die Weißblechdose für Nahrungsmittel, Getränke, aber auch für technische Füllgüter (z.B. Farben und Lacke) ist neben dem Glasbehälter der Klassiker unter den Langzeitverpackungen. Die Weißblechdose besteht aus bis zu 0,08 Millimeter dünnem Stahlblech, das zum Schutz vor Korrosion an der Oberfläche verzinnt wird. Weißblechverpackungen und -verschlüsse (z.B. Kronenkorken) lassen sich mit Magneten sehr leicht von den übrigen Verpackungsabfällen trennen.

Weihnachtsbäume

Weihnachtsbäume können auf den Kompost und in der Biotonne entsorgt oder auch bei den Grünschnitt-Containern abgeben werden. Zusätzlich organisiert der ZKE jährlich eine Weihnachtsbaum-Abholung direkt von der Haustür oder von den Sammelplätzen.

Wertstoffliches Recycling

Kunststoffverwertungswege zur Herstellung neuer Produkte aus Kunststoff. Das geschieht z. B. durch Umschmelzen in Press– und Formteile oder durch die Herstellung von Regranulaten. Bekannte Verfahren sind die Extrusion und die Intrusion, das Press– und das Spritzgießverfahren sowie Folienblasen.

Wertstoffsammelplätze

Siehe auch: Sammelsysteme

Wertstoffzentren

Im den beiden Saarbrücker Wertstoffzentren können Wertstoffe und Abfälle angeliefert werden. Die Wertstoffzentren sind bestimmt für Abfall und Wertstoff-Anlieferungen in haushaltsüblichen Mengen von Einwohnern und Grundbesitzern, die für ihren Grundbesitz in Saarbrücken Abfallbeseitigungsgebühren entrichten.
Deshalb müssen die Personalausweise der Anliefer dahingehend geprüft werden. Halten Sie also bitte Ihren Personalausweis bereit.

Adresse der Wertstoffzentren:
Wertstoffzentrum Am Holzbrunnen
Am Holzbrunnen 4 (Haltestelle Römerkastell), 66121 Saarbrücken
Wertstoffzentrum Wiesenstraße
Wiesenstraße 11, 66115
Öffnungszeiten der Wertstoffzentren:
Mo - Mi: von 9 - 16:45 Uhr,
Do, Fr: von 9 - 17:45 Uhr 
Sa: von 8 - 13:45 Uhr

Grünschnitt
kann man auch an folgenden Sammelstellen abgeben:
Koßmannstraße (Wendehammer)
Bauhof Halberg (am Rathaus Brebach)
Bauhof Dudweiler (Schlachthofstraße) ab 2011: Sportplatz Maybachtal, Dudweiler-Jägersfreude
ZKE Gelände (Schillstraße 65, Malstatt - Nur samstags von 8-14 Uhr)
Öffnungszeiten der Sammelstellen für Grünschnitt:
Sommer 1.3. - 31.10.: täglich außer Mittwoch 16-20 Uhr, Sa. 10-15 Uhr,
Winter 1.11. - 29.2.: täglich außer Mittwoch 15-18 Uhr, Sa. 10-14 Uhr

Grünabfälle können auch auf der Kompostieranlage Gersweiler abgegeben werden.
Öffnungszeiten der Kompostieranlage Gersweiler:
Mo - Fr: 8 - 18 Uhr, Sa: 9 - 13 Uhr

Windeln

Wegwerfwindeln können nicht wiederverwertet werden. Windel gehören somit in die Restmülltonne.

Zentrifugensortierung

Sortierverfahren für Kunststoffe, ähnlich dem Schwimm-Sink- oder Hydrozyklonverfahren, das zerkleinerte Kunststoffverpackungen in eine Leicht- und eine Schwerfraktion trennt. Benutzt wird eine zylindrische Zentrifuge, die mit beschleunigtem Wasser gefüllt ist.

Zwickauer Müllschleuse

für Mehrfamilienhäuser und Wohnanlagen. Das vorhandene Abfallgefäß wird eingehaust und kann nur noch über eine verriegelte Müllschleuse befüllt werden. Durch dieses System kann jeder Mieter individuell auf die Höhe seiner persönlichen Abfallgebühren Einfluss nehmen.